Info-Veranstaltung zur Fortentwicklung des ÖPNV mit Betriebsbesichtigung der Fa. Omnibus Haslach war ein voller Erfolg

Freie Wähler wollen den ÖPNV in Fahrt bringen - Drei Forderungen aufgestellt Kempten.

Der öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV) soll im Sinne der Bürger weiter optimiert werden. "Die zehn Linien in Kempten noch attraktiver zu machen und die verschiedenen Verkehrsmittel bestmöglich zu verbinden, ist eines der wichtigsten Ziele der nächsten Stadtratsperiode", sagte Dritte Bürgermeisterin Sibylle Knott beim Besuch des Busunternehmens Haslach in Kempten.

"Es wurde ja bereits einiges getan", so Stadtrat und eigenen Angaban zufolge "Viel-Busfahrer" Dieter Zacherle. Drei Forderungen haben die Freien Wähler nun aufgestellt:

Es soll ein Samstags-Ticket für einen Euro eingeführt werden. Am Samstagnachmittag soll zudem der Sonntagsfahrplan durch den Werktagsplan mit einer 30-Minuten-Taktung ersetzt werden. Und um den Kundenservice zu verbessern, sollen elektronische Anzeigen an den Haltestellen den Fahrgästen signalisieren, wann der nächste Bus eintrifft.

Martin Haslach, selbst Stadtratskandidat bei den Freien Wählern Kempten wies überdies auf die gute Situation für Bahnreisende und Pendler hin: "Derzeit fährt etwa alle fünf Minuten ein Stadtbus den Hauptbahnhof an." Auch den Abfahrtspunkt an der zentralen Umsteigestelle (ZUM) einzurichten, an dem alle Linien über die Haltestelle Hochschule zum Hauptbahnhof fahren, sei eine Verbesserung für die Fahrgäste gewesen, führte Haslach weiter an.

An einem Strang ziehen für eine Optimierung des ÖPNV, v. links: Sibylle Knott, Iris Hiltensberger, Martin Haslach, Dieter Zacherle, Dr. Robert Wiedenmann, Alexander Hold, Gerhard Juli, Jürgen Zöllinger, Thomas Landerer und Franz Nieberle.(irv),Foto: Katharina Hiltensberger