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Die Stadtverwaltung hat die Linksabbiegespur von der Lenzfrieder Straße auf den Schumacherring zugunsten eines Fahrradstreifens abgeschafft – mit gravierenden Folgen: Morgendliche Staus bis an die Stadtgrenze in Lenzfried und gefährliche Ausweichmanöver prägten das Bild. Die Freien Wähler-ÜP reagierten umgehend über den zweiten Bürgermeister Klaus Knoll und die Stadträte Thomas Landerer und Joachim Saukel und beantragten eine Überprüfung der Maßnahme.
Mittlerweile informierte der Oberbürgermeister den Stadtrat über die Rücknahme dieser Umbaumaßnahme.
„Die umgehende Korrektur ist zu begrüßen, wenngleich die Entstehung der Situation an sich sehr verwundert. Ein solch leichtfertiger Umgang mit Steuergeld, Zeit und Nerven der Bürgerinnen und Bürger untergräbt das Vertrauen in einen verantwortungsvollen Umgang mit den städtischen Finanzen“, betont Christian Schoch, Oberbürgermeisterkandidat der Freien Wähler.
„Die Bürgerinnen und Bürger haben zu Recht den Anspruch auf vorausschauende Planung und verlässliche Entscheidungen. Solche Schnellschüsse dürfen sich nicht wiederholen“, so Schoch. Die Freien Wähler sehen in der Vorgehensweise nicht nur ein finanzielles Problem, sondern auch ein Führungsdefizit. Verkehrspolitik braucht eine klare Linie, Transparenz und Weitsicht – nicht hektische Kurswechsel und kurzsichtige Maßnahmen. Wenn Entscheidungen so schnell zurückgenommen werden, stellt sich die Frage, ob die Entscheidungen der Stadtverwaltung mit Oberbürgermeister Kiechle abgestimmt sind?
„Unser Ziel ist und bleibt eine ausgewogene Verkehrspolitik, die sowohl die Sicherheit der Radfahrer als auch die Leistungsfähigkeit des Straßennetzes für den Autoverkehr berücksichtigt“, betont Andreas Kibler, Vorsitzender der Freie Wähler-ÜP Stadtratsfraktion.