31.03.2020
Umsatzrückgang wird neues Leitkriterium für Corona-Soforthilfen

Alexander Hold: Wir FREIE WÄHLER bringen bayerische Unternehmen in bestmögliche Startposition

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat angekündigt, die Kriterien für Corona-Soforthilfen von »Liquidität« auf »Umsatzrückgang« zu ändern und erhält dafür breite Zustimmung aus der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion. Die FREIEN WÄHLER reagieren mit dem Paradigmenwechsel auf zahlreiche Rückmeldungen aus der Mitte des bayerischen Mittelstandes. Laut Alexander Hold gab es dabei besonders viele Rückmeldungen von Unternehmen aus dem Allgäu, welches als eines der beliebtesten Bayerischen Tourismuszentren von der Krise besonders betroffen ist. 

»Wir haben mit dem Instrument der bayerischen Soforthilfen eine bundesweit beispielhafte Messlatte gesetzt. Und dieses Instrument wird nun noch effektiver. Für uns ist es weiterhin eines der wichtigsten Ziele zu verhindern, dass aus der Coronakrise eine tiefe Wirtschaftskrise resultiert. Gesunde Unternehmen, wie sie insbesondere der Mittelstand in der Region Allgäu hervorbringt, dürfen nicht für ihr gutes Wirtschaften vor der Krise quasi bestraft werden. Dies verhindern wir, indem statt der Liquidität eines Unternehmens nun der Umsatzrückgang einer Firma zum Leitkriterium für Corona-Hilfen gemacht wird. Auch dass Unternehmen, die von Corona betroffen, aber noch nicht in eine existenzielle Schieflage geraten sind, während der Krise ihre Rücklagen aufbrauchen und geplante Investitionen vertagen müssten, wird hierdurch vermieden«, so Hold

»Davon werden wir spätestens nach Ende der Corona-Pandemie massiv profitieren, weil unsere bayerische Wirtschaft schneller auf hohe Drehzahlen kommen wird – sobald wir den Motor wieder starten«, ergänzt der Fraktionsvorsitzende Florian Streibl. Die heutige Entscheidung von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger mache die Soforthilfen deshalb nicht nur gerechter, sondern trage auch dazu bei, bayerische Betriebe für die Zeit nach Corona in die bestmögliche Startposition zu versetzen. Streibl: »Unsere Botschaft ist klar: Wir hören zu und Bayerns Wirtschaft kann sich auch in herausfordernden Zeiten auf die Bayernkoalition aus FREIEN WÄHLERN und CSU verlassen. Wir gehen nicht allein beim Gesundheitsschutz der Menschen im Freistaat voran, sondern setzen auch bei der Unterstützung unserer heimischen Wirtschaft Maßstäbe, die in ganz Deutschland ihresgleichen suchen.«